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Forschungs- und Entwicklungsprojekt

Projekt #Schlüsselsituationen, ein Forschungsprojekt des Programms «BREF – Brückenschläge mit Erfolg» von KFH und Gebert Rüf Stiftung ist abgeschlossen!

Das Projekt wurde von der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW mitfinanziert.

Die Laufdauer des Projekts ging bis Februar 2016.

Im Mai 2014 fand die erste Auftaktveranstaltung mit ca. 30 interessierten Personen statt. Im November 2014 nahmen die CoPs ihre Arbeit auf. Bereits im Juni 2015 wurde der Verein Netzwerk Schlüsselsituationen Soziale Arbeit gegründet und daraufhin wurde die Plattform im Februar 2016 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Verein ist Träger des Netzwerks und der Plattform. Für den Betrieb der Plattform wurde partizipativ ein Betriebskonzept für die Start-up-Phase erarbeitet und Geschäftsmodelle für die Folgejahre entwickelt.

 

Abstract aus unserem Forschungsantrag

#Schlüsselsituationen: Kasuistik-Datenbank und Online Diskurs über
Best Practice in der Sozialen Arbeit

Die Soziale Arbeit hat sich im letzten Jahrzehnt als wissenschaftliche Disziplin in der neuen Hochschullandschaft rasant entwickelt. Die Praxis fand vielfältige Lösungen auf aktuelle Fragen sozialer Probleme. Die Profession steht vor der Herausforderung den unglaublich gewachsenen Wissensbestand aus scientific wie professional Community zu vernetzen und zum Wohle der Gesellschaft und der Klientel der Sozialen Arbeit zu nutzen. Neue effektive Instrumente für den Wissenstransfer in beide Richtungen fehlen weitgehend. Das Modell Schlüsselsituationen nutzt die Praxisausbildung, welche ein Drittel des Studiums ausmacht, als Scharnierfunktion zwischen den beiden Lernorten Hochschule und Praxis und setzt die Studierenden und Ausbildenden in der Praxis als MultiplikatorInnen für den Wissenstransfer ein. Wenn diesen das Kunststück der Theorie-Praxis-Relationierung besser gelingt, ist für die Profession viel gewonnen. Das Wissen der Sozialen Arbeit lässt sich nicht technisch transferieren, sondern braucht ein reflexives Einüben im konkreten Handeln.  Für das Modell Schlüsselsituationen wurden diejenigen Situationen, welche in der Praxis in ähnlichen Variationen wiederkehren, empirisch erhoben. Ein achtstufiges Reflexionsverfahren führt Studierende wie Praxisausbildende unter der Begleitung von Dozierenden der Hochschule dazu, ihr Handeln & Wissen in solchen Situationen zu beschreiben und in einer gemeinsamen Kasuistik-Datenbank zu dokumentieren. Dieses hervorgebrachte Wissen soll auf einer online Plattform dem fachlichen Diskurs zu Best Practice zugänglich gemacht werden. Als Pilotversuch wurde bisher die Lernplattform unserer Hochschule genutzt. Die Resonanz fällt äusserst positiv aus. Nun soll das Modell der weiteren Fachwelt zugänglich gemacht werden und braucht für die Diffusion eine solide Basis. Dazu wird eine benutzerfreundliche online-Community-Diskurs-Plattform als Instrument des Wissenstransfers aufgebaut. Auf der Basis der Schlüsselsituationen wird mit Experteninterviews und einer online-Befragung die Anforderungen an eine Wissenssystematik und eine Diskursplattform erhoben, daraus gemeinsam mit den Praxispartnern eine einfache verständliche Wissenssystematik entwickelt, welche dann in Fokusgruppen empirisch validiert wird. Auf dieser Grundlage wird vom Projektteam eine technisch solide Lösung evaluiert und die Implementierung konzipiert. Zusammen mit weiteren Praxispartnern werden fachliche Communities aus Mitgliedern der scientific und professional Community gebildet und die Plattform anhand der Wissenssystematik inhaltlich mit den konkreten Beschreibungen der Best Practice Situationen gefüllt.

 

Personen der Projektleitung

Regula Kunz, Adi Stämpfli und Eva Tov haben das Modell Schlüsselsituationen entwickelt. Dominik Tschopp leistete Unterstützung beim Einsatz digitaler Medien. Ab Januar 2014 leiten sie das Forschungs- und Entwicklungsprojekt Schlüsselsituationen. Dort arbeitet Pilar Gonzalez als Projektassistentin mit. Stefan Eugster Stamm ist seit dem 01. Januar 2015 Teil der Projektleitung.

 

Regula Kunz, Prof. Dr. des., ist Leiterin des Bachelor Studiums an der Hochschule für Soziale Arbeit, FHNW. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Hochschulbildung, Kasuistik als Ort der Theorie-Praxis-Relationierung, Praxisausbildung, neue Lehr- und Lernformen.

 

Adi Stämpfli, MSc, Sozialarbeiter FH, ist Dozent bei Goldsmiths, University of London und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Praxisausbildung und Erwachsenenbildung.

 

Eva Tov, Dr. phil., arbeitet als selbständige Beraterin und Dozentin im In- und Ausland. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Migration, Wissens- und Kompetenzmanagement in transdisziplinären und internationalen Teams.

 

Dominik Tschopp, MA, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich E-Learning an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich mediendidaktischer Konzeption, dem Einsatz digitaler Medien und virtueller Kommunikation und Zusammenarbeit.

 

Stefan Eugster Stamm, Sozialpädagoge FH, ist langjähriger Co-Geschäftsführer von Mobile Basel, einer Organisation im sozialpsychiatrischen Bereich, sowie Lehrbeauftragter an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW im Modul Kasuistik.

 

Maria del Pilar Gonzalez, BSc, ist Projektassistentin im Projekt #Schlüsselsituationen und studiert Angewandte Psychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

 

 

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